Der junge Franz fügt sich als Kind mehr oder weniger ein in die bürgerliche jüdische Familie Kafka – beim Friseur, am Familientisch, beim Fotografen mit der Schwester. Über allem führt der gestrenge Vater ein harsches Regiment und macht Franz´ Gespenstervisionen verständlich. Franz fühlt sich als junger Mann als Außenseiter und verspottet – zudem nicht ernst genommen für sein Schreiben, mit dem er Erfahrungen und Ängste verarbeitet. Er wird in die Arbeit in der Firma seines Vaters gegen seinen Willen hineingedrängt wie später in eine Versicherung. Ebenso wie ihn der Vater als Kind zum Schwimmenlernen einfach in den See geworfen hatte. Nur die Schwester versteht und unterstützt ihn, diskutiert mit ihm über Kunst und Theater. Er erfährt freundschaftliche und kreative Unterstützung durch Max Brod und zwei Frauen. Wobei er eine Verlobung mit eigenem Schuldgefühl löst und vom Vater bis zum Tod herabgewürdigt wird. Seinen Ruhm erlebt er nicht mehr.
Themen
Künstler*innenbiografie | künstlerischer Schaffensprozess | Kunst und Gesellschaft | Wahrheit | (häusliche) Gewalt | Filmsprache
Schulfächer
Deutsch | Psychologie | Philosophie | Geschichte | Kunst | Medienkunde