In der Nacht auf den 23. November 1992 kamen in Mölln Ayse Yilmaz und Bahide Arslan bei einem rechtsextremistischen Brandanschlag ums Leben. Die Überlebenden sind bis heute gezeichnet. Durch Zufall entdeckt Ibrahim Arslan 30 Jahre später Solidaritäts- und Trauerbekundungen, die unbeachtet im Möllner Stadtarchiv lagen. Der Dokumentarfilm begleitet ihn und nähert sich dabei geschichtspolitischen und sozialen Fragen von Erinnern und Gedenken, Solidarität, der Rolle von Archiven, aber auch von Verdrängen und Rassismus an.
Themen
Rechtsextremismus | Rassismus | Betroffenenperspektive | Trauma | Solidarität | Archive | Geschichte | Erinnerungsarbeit | Aktivismus
Schulfächer
Deutsch | Politik | Sozialkunde | Geschichte | Werte und Normen | Religion | Psychologie