Fatima ist 17 und wächst als jüngste von drei Töchtern einer liebevollen französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort auf. Während ihre Schwestern andere Wege gehen, beginnt sie ein Philosophiestudium in Paris und bewegt sich zwischen familiären Erwartungen, ihrem Glauben und eigenen Sehnsüchten: Es fällt ihr zunehmend schwer, ihre Liebe zu Frauen zu ignorieren. Erste intime Begegnungen, das Leben zwischen Vorlesungen, Gebeten und rauschenden Partys sowie die intensive Beziehung zu Ji-Na lassen sie immer stärker ihre Identität erforschen. Zum ersten Mal erlebt sie eine Liebe, die sie tief erfüllt und ihr zugleich Herzschmerz bereitet. Ihre innere Zerrissenheit spiegelt sich in Asthmaanfällen, Momenten von Freude, Lust, Scham und Zurückweisung ebenso wider wie im Ringen zwischen Religion und Selbstbestimmung. Hafsia Herzi erzählt ein Jahr im Leben einer jungen Frau – geprägt von Fragen nach Identität und Freiheit, der Möglichkeit, Glaube und queeres Leben miteinander zu vereinbaren und der Suche nach einem Platz, an dem sie sie selbst sein kann.
Themen
Religion | Glaube | Freiheit | Sport | Liebe | (sexuelle) Identitätsfindung | LGBTQIA*+ | Studium | Individuum und Gesellschaft | Literaturverfilmung | Paris
Schulfächer
Religion | Französisch Philosophie | Sozialkunde | Politik | fächerübergreifend: Erziehung zur sexuellen Selbstbestimmung