Die neunjährige Sophia verbringt nach dem Tod der Mutter den Sommer mit ihrem Vater und ihrer Großmutter auf einer kleinen Schäreninsel im finnischen Meer. Während der trauernde Vater sich in Arbeit vergräbt, entdeckt Sophia voller Neugier die Umgebung und findet in ihrer Großmutter eine Vertraute und Begleiterin für ihre Abenteuer. Sie schnitzen kleine Boote aus Baumrinden, erzählen sich Geschichten, sammeln Pflanzen und unterhalten sich über die Natur und das Universum, über Glauben und das Sterben. Über die Abwesenheit von Sophias verstorbener Mutter sprechen sie kaum, den Rückzug des Vaters deutet Sophia als Ablehnung: „Er liebt mich nicht mehr, seit sie gestorben ist“. Erst als ein Sturm aufzieht, brechen bei Sophia und ihrem Vater die Gefühle von Trauer, Verzweiflung und Wut heraus. Danach wächst die Vertrautheit zwischen Sophia und ihrem Vater. Die Zeit vergeht, der Herbst kündigt sich an, die Großmutter atmet schwerer als noch zu Beginn des Sommers.
Themen
Trauer | Tod | Natur | Artenvielfalt | Familie | Altern | Glaube
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