Die zehnjährige Rabia lebt im ländlichen Pakistan. Als sie zum ersten Schultag des neuen Schuljahres aufbricht, findet sie das Schultor verschlossen. Der offizielle Grund: Der Lehrer ist von einem Dschinn besessen. Rabia glaubt dieser Erklärung nicht – und macht sich allein auf die Suche nach der Wahrheit. Was sie dabei entdeckt, ist ein System: Schulen, die auf dem Papier existieren und in der Realität leer stehen; Lehrkräfte, die Gehälter kassieren, ohne zu unterrichten; ein Großgrundbesitzer, der Schmiergeld verlangt, damit überhaupt Unterricht stattfindet. Und eine weitere Tatsache, die von niemandem erklärt werden muss: Die einzige verbleibende Schule im Nachbardorf nimmt keine Mädchen auf. Der Film folgt Rabia durch Behördengänge und bei Begegnungen mit Erwachsenen, die die Verhältnisse hinnehmen.
Themen
Mädchen/Frauen | Recht auf Bildung | Bildung | Schule | Geschlechtergerechtigkeit | Korruption | Care-Arbeit | koloniale Strukturen; staatliche Macht und Willkür | Politik | Pakistan
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