Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naïma leben mit ihren Babys in einem Haus für junge Mütter. Selbst noch jugendlich, kämpfen sie für sich und ihre Kinder für ein besseres Leben. Dabei stellen sie sich ihren eigenen Müttern, konfrontieren sich mit ihren Ängsten und stehen für sich selbst ein – mal ganz allein, mal mit, mal gegen die Väter ihrer Kinder. Jessica will vor der Geburt ihres Kindes verstehen, warum ihre Mutter sie damals als Baby abgegeben hat. Ariane entscheidet sich ihr Kind in eine Pflegefamilie zu geben. Julie hat einen Drogenentzug gemacht und sucht mit ihrem Freund Dylan und ihrer Tochter nach einer Wohnung. Perla, die von ihrem Freund verlassen wird, stellt sich einem Konflikt mit ihrer Schwester. Und Naïma hat einen Ausbildungsplatz gefunden und wieder Kontakt zu ihrer Familie. Die Betreuer*innen im Mutter-Kind-Haus unterstützen die jungen Frauen, selbstbestimmt Verantwortung zu übernehmen. Ihr Zusammenhalt untereinander stärkt sie. Ein einfühlsamer Blick auf frühe Mutterschaft im Widerhall gesellschaftlicher Strukturen und neuer sozialer Fragen.
Themen
Schwangerschaft | Mutterschaft | Individuum (und Gesellschaft) | Vorurteile | Solidarität | Selbstbestimmung | Identität | Ausbildung | Generationenkonflikt | Kindheitstraumata | Ausgrenzung | Drogenabhängigkeit | Armut
Schulfächer
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