Niedersachsen
04. – 17.03.2027

Mira

Kinder- und Familienfilm, Coming-of-Age, LiteraturadaptionDänemark 2025 86 minFSK 6Empfohlen ab 9
Mira

Mira liebt ihre Freund*innen, fantasievolle Maschinen und ihre eigene Welt. Doch als die selbstbewusste Beate neu an ihre Schule kommt, verändert sich alles: ihre beste Freundin Naja schließt sich dem „Love Club“ an – und Mira bleibt außen vor. Um Naja zurückzugewinnen, beschließt Mira, sich zu verlieben. Zwischen ersten Gefühlen, Social Media und dem Druck, erwachsen zu wirken, entdeckt sie, was zählt: Freundschaft, Ehrlichkeit und sie selbst zu sein. –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Da Mira Tagebuch schreibt, integriert der Film Zeichnungen, Kritzeleien und Wörter, die wie ihre eigenen Notizen wirken. Diese Animationen machen Miras Gefühlswelt und individuelle Wahrnehmung sichtbar. Wenn etwas sie enttäuscht, beschämt oder verunsichert, zieht sich etwa eine schwarze, kritzelige Linie über ihr Herz und manchmal bis zu ihrem Kopf. Ähnlich werden Chats und Social Media gestaltet: Als Naja begeistert auf Miras Nachricht über ihre Beziehung mit Louis reagiert, steigen handgezeichnete Herzen aus dem Display – Ausdruck von Miras Freude, Sehnsucht nach Nähe und Bestätigung. Auch die Belastungen sozialer Medien werden thematisiert. Licht und Musik verändern sich mit Miras Gefühlen und spiegeln die Intensität wider, mit der Kinder Erlebnisse und Emotionen zum ersten Mal erfahren. Trotz schwieriger Momente bleibt die Geschichte warm und hoffnungsvoll. Mutter und Großmutter geben Mira Sicherheit und Geborgenheit. Konflikte werden nicht in Gut und Böse geteilt; jede Figur behält ihre menschlichen und positiven Seiten.

Themen

Erwachsenwerden | Freundschaft | Identität | Veränderung | Kreativität | Selbstwirksamkeit | soziale Medien

Schulfächer

Deutsch | Kunst | Gesellschaftslehre | Ethik | Religion

Material

Spielzeiten

Trailer